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Völlig unsortiert, unausgewählt und ohne Retusche zeigen wir Ihnen hier Impressionen aus Burkina Faso, fotografiert von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren.

 

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GÄSTEHÄUSER
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SIEDLUNG
BACKSTAGE FESTSPIELHAUS
KRANKENSTATION
FESTSPIELHAUS

ZAHLEN UND FAKTEN

Die Regierung von Burkina Faso hat 14 Hektar Land zur Realisierung des Operndorfes zur Verfügung gestellt. In Laongo, der Gemeinde von Ziniaré, grenzt das Operndorf an einen seit gut 20 Jahren bestehenden Skulpturenpark.

Geografisches

  • Lage: ca. 4 km von Ziniaré, ca. 120km von Gando (Francis Kérés Geburtsort), 30km östlich von Ouagadougou
  • Koordinaten: 12°32'44.82"N, 1°16'49.40"W
  • Fläche: 14 Hektar
  • Höhe Festspielhaus: 15m
  • Höhe Basismodul: 3m

Sonstiges

  • Temperatur: 40° im Schatten - 25°C im Innern der Gebäude (Dank der Klimatechnik von Francis Kéré!)
  • Wasserquelle: Eine Wasserader in 42 Metern Tiefe beliefert den Brunnen.

Das gibt es hier

zu entdecken

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Macht nichts! Hier gibt es einen Überblick:

ist ein Architekt und Entwicklungsaktivist aus Burkina Faso. Dank eines Stipendiums der Carl Duisberg Gesellschaft kam er nach Deutschland, wo er in der TU-Berlin Architektur studierte.

Noch als Student gründet er mit Hilfe von Freunden den Verein

„Schulbausteine für Gando e.V.“, mit dem Ziel die Lebensbedingungen der Menschen in seiner Heimat zu verbessern. Ein Schwerpunkt dieses Engagements ist die Errichtung von klimagerechten Schulgebäuden.

Im Jahr 2004 erhielt er für eines seiner Gebäude, die Grundschule in seinem Heimatdorf Gando, die er gemeinsam mit den Menschen vor Ort baute, den höchstdotierten Architekturpreis der Welt: den Aga Khan Award für Architektur. Neben seiner Tätigkeit als Freier Architekt arbeitet er seit 2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Siedlungs- und Stadtentwicklung, Strategien zur Entwicklung und Umsetzung klimagerechter Bauten, nachhaltiger Werkstoffeinsatz, Einbindung lokaler Arbeitskräfte und Integration lokaler Bautechniken in der Konzeption und in der Realisierung von Bauprojekten. Francis Kéré setzt sich aktiv und weit über seine Arbeit als Architekt hinaus für die Menschen in seinem Heimatland ein. Mit Hilfe des Vereins „Schulbausteine für Gando e. V.“ versucht er die Menschen in seiner Heimat mit innovativen und nachhaltigen Entwicklungsprojekten zu versorgen. Das Spektrum geht dabei von Erwachsenen-Alphabetisierung über Gesundheitsversorgung bis hin zur finanziellen Unterstützung der Frauen seines Dorfes beim Aufbau einer wirtschaftlichen Existenz.

Im September 2010 wurde Francis Kéré mit dem hochrangigen Swiss Architectural Award ausgezeichnet. Er erhält den Preis für Projekte, die er in Burkina Faso realisiert hat: die Grundschulerweiterung mit den dazugehörenden Lehrerwohnhäusern in Gando und eine Sekundarschule in Dano.

 

Weitere Informationen unter www.kere-architecture.com

wurde 1960 in Oberhausen geboren. Mit seinen Filmen, wie Das deutsche Kettensägenmassaker und Terror 2000, Kunstinstallationen, Ausstellungen und aktionistischen Projekten, wie u.a. der Containeraktion Bitte liebt Österreich! und der Parteigründung CHANCE 2000 mischt er sich seit über zwei Jahrzehnten unbeirrt in den kulturellen und politischen Diskurs ein. Seine Themen kreisen beständig um die Frage nach Gott, der Erlösung und dem Sinn aller Kunst. Er realisierte viel beachtete Theater- und Operninszenierungen, wie z.B. Kunst und Gemüse, A. Hipler an der Berliner Volksbühne und die ATTA-Trilogie an der Volksbühne, dem Burgtheater Wien und dem Schauspielhaus Zürich. Höhepunkte waren von 2004-2007 Wagners Parsifal in Bayreuth und 2007 Der Fliegende Holländer in der legendären Oper von Manaus.

Im Rahmen der Ruhrtriennale kam 2009 sein Fluxusoratorium Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir zur Uraufführung. Er wurde mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Helmut-Käutner-Preis 2010. Er gründete die Initiative Festspielhaus Afrika, am 8. Februar 2010 war die Grundsteinlegung für das erste Operndorf der Welt in Burkina Faso, Afrika.

Mit Via Intolleranza II inszenierte Schlingensief mit Künstlern aus Europa und Burkina Faso das erste Stück materialisierte afrikanische Operndorf-Utopie, das nach Proben in Ouagadougou und Berlin in Brüssel, Hamburg, Wien und München aufgeführt wurde.

Zu seinen letzten Vorhaben gehörte die Einrichtung des Deutschen Pavillons der Biennale in Venedig 2011. Am 21. August 2010 ist Christoph Schlingensief viel zu früh gestorben.

 

Weitere Informationen unter www.schlingensief.com


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